Gesunde Ernährung ohne Druck: 3 Schritte zum richtigen Mindset

So Leute, mal die Hände hoch: Wer von euch hat Lust, im Alltag ein wenig entspannter mit dem Thema „gesunde Ernährung“ umzugehen? Denn das richtige Mindset entscheidet über Lust oder Frust. Was ich damit meine?

An der manchmal fast schon lästigen Frage „Was esse / koche ich heute?“ kommt keiner von uns vorbei – wir müssen uns zwangsläufig mehrfach täglich damit auseinandersetzen.
Und vielleicht hast du ja, so wie ich, genaue Vorstellungen oder Ansprüche an deine Ernährungsweise – entweder für das eigene Wohlbefinden oder die Figur, aus ethischen Gründen (z.B. vegetarisch, vegan) oder der Gesundheit wegen (z.B. Unverträglichkeiten).
Dann können hier schnell mal große Unzufriedenheit oder Stress aufkommen, all das täglich unter einen Hut zu bringen.

Heute stelle ich dir drei Schritte vor, mit denen du dein Mindset zu gesunder Ernährung optimieren und dem Ganzen nach und nach gelassener entgegentreten kannst. Schließlich soll uns Ernährung Gutes tun, Energie und Power liefern. Ganz ohne Druck – los geht`s!

Gesundes und lecker aussehendes Wasser mit Früchten. Gesunde Ernährung kann Spaß machen

Die alltägliche Challenge: „Gesunde Ernährung“…

…kennst du vermutlich, wenn du auf diesem Blogpost gelandet bist.
EIGENTLICH weiß man ja recht genau, wie diese gesunde Ernährung aussehen SOLLTE. Vielleicht lebt man eine Zeit lang sogar mit großer Motivation eine gesunde Ernährungsweise – doch im Alltag stolpern die meisten früher oder später über die praktische Umsetzung.
Vermutlich spätestens, wenn sie sich mit Ausbildung / Studium, Job, Familie und Haushalt nicht mehr so einfach vereinbaren lässt. Dann liegen die Prioritäten plötzlich beim Zeitaufwand und dass es der ganzen Familie schmecken muss.
Der Ernährungsstress ist schließlich perfekt, wenn irgendwann auch ein erhöhter „Seitenaufprallschutz“ nervt, wie ich unerwünschte Pfunde mal liebevoll nennen will 😉
Statt Wohlbefinden ernten wir dann täglich Frust – daran kann ich mich auch gut erinnern.

Gesunde Ernährung soll Spaß machen!

Dazu fällt mir ein Spruch ein, den ich vor langer Zeit einmal gesehen habe und den ich seitdem nicht mehr vergessen konnte: „Eating well is a form of self-respect“.
Wow, dachte ich mir damals. Da ist was dran. Viel mehr braucht es oft gar nicht, um die richtigen Entscheidungen zu treffen. Aber:
Manchmal denke ich mir trotzdem „Das hab ich mir verdient!“ und mache es mir auf der Couch mit Chips, Schoki und einem GinTonic gemütlich. Und genieße es auch immer sehr! Wie kann das zusammengehen? Nun ja, eigentlich ist es ganz einfach:
Wenn das Bewusstsein grundsätzlich stimmt, dann musst du dich wegen so etwas wirklich nicht stressen. Dafür braucht es allerdings etwas Vorarbeit; es kommt allein auf dein Mindset hinsichtlich gesunder Ernährung an.
Folgende Schritte und Gedanken helfen dir dabei, es aufzubauen:

No. 1: Wie sehe ich mich selbst?

Allseits bekannt ist ja der Spruch „Du bist, was du isst“ des deutschen Philosophen Ludwig Feuerbach.
Die Forschung konnte diese Aussage aus längst vergangener Zeit mittlerweile vielfach bestätigen – vom Einfluss unserer Ernährung auf Stoffwechsel, Psyche, Energielevel bis hin zur Veränderung unseres Erbguts.
Wenn wir also sind, was wir essen – Leute, dann lasst uns um Himmels Willen nicht billig sein! Oder künstlich. Oder schnell und simpel i.S.v Fast Food!
Eine gute, gesunde Ernährung soll vorwiegend eines: Uns wortwörtlich „nähren“. Körper, Geist und selbstverständlich auch die Seele. Also muss sie zudem lecker sein 😉
Qualität, echte Zutaten und Zeit zum Genießen sollten so oft wie möglich an erster Stelle stehen – und wenn es mal nicht anders geht, dann triff eben die beste Wahl, die dir in einer Situation zur Verfügung steht. Bei der nächsten Mahlzeit machst du dann wieder so weiter, wie du es EIGENTLICH gerne haben willst!
Das führt mich direkt zum nächsten Punkt:

No. 2: Balance gehört zu gesunder Ernährung

Einen ausgewogenen Ernährungs-/Lebensstil wirft ein sog. „cheat-meal“ oder „cheat-day“ noch lange nicht aus der Bahn. Vorausgesetzt, du findest am nächsten Tag (oder nach dem Urlaub) wieder in die Spur zurück und belässt es für eine Weile bei dieser Ausnahme.
Noch nie habe ich erlebt, dass EINE „schlechte“ Mahlzeit jemanden krank oder dick gemacht hätte. Genau so wenig habe ich mitbekommen, dass EINE vorbildlich-gesunde Mahlzeit jemanden fit oder schlank macht! Allerdings weiß ich mit Sicherheit, dass eine überwiegend „richtige“, d.h. gesunde Ernährung viele positive Effekte hat – dem kann kein Schummel-Tag etwas anhaben.
DISCLAIMER: Dieser Gedanke ist für einen entspannteren Umgang mit schwachen Momenten oder geplanten Schlemmerstunden gedacht. Du musst natürlich ehrlich mit dir sein. Wenn es dir grundsätzlich schwer fällt, nach solchen Ausnahmen wieder „richtig“ weiterzumachen, dann findest du hier bald einen Blogpost zum Thema Ganz-oder-Gar-Nicht-Denken!

No. 3: „Ich WILL nicht“ statt „Ich DARF nicht“

Mal ehrlich: Wenn einem jemand vorschreiben will, was man tun und lassen soll, reagiert man meistens nicht besonders kooperativ – auch, wenn derjenige recht hat, oder?
Wenn wir aber selbst zu einer Erkenntnis kommen, fällt es uns leichter, aus Verständnis und Überzeugung heraus entsprechend zu handeln, richtig? Dann stimmt unser Mindset.
Mach dir das zunutze und mach dich schlau, WESHALB z.B. raffinierter Zucker besser vermieden werden sollte! Schon das vertiefte Wissen um die Auswirkungen im Körper hat mir persönlich massiv geholfen, mich eher gegen solche Lebens-/Genussmittel zu entscheiden, die mich weder gesünder, noch schlauer oder schöner machen!
Wie gesagt, Balance gehört dazu. Natürlich schmeckt mir mein Ben & Jerry`s trotzdem – oder besagter GinTonic 😉 Aber: Generell kann ich ehrlich sagen „Ich WILL nicht täglich raffinierten Zucker essen, WEIL…“. Und das fühlt sich wesentlich besser an als „Ich DARF nicht…“.
Also, finde heraus, welche Spuren verschiedene Lebensmittel im Körper hinterlassen. Dann entscheidest du anhand dessen, welche davon du ständig intus haben willst und welche ab und zu, als bewusste Ausnahme! So einfach ist das 🙂

Kurz gefasst: Gesunde Ernährung mal anders betrachten!

Manchmal reicht also schon etwas Info und ein kleiner Perspektivenwechsel, wenn wir mit unserer Ernährung hadern oder sie optimieren wollen.
Ob dir nun eine Ernährungsumstellung schwer fällt, ob du mit Genussmitteln nicht gut umgehen kannst oder ob du ständig in Versuchung gerätst – Fakt ist:
Für einen entspannten Umgang mit Essen musst du zuerst wissen, welche positiven und negativen Auswirkungen es haben kann. Dann kannst du dein Bewusstsein dafür schärfen und dich so selbst immer wieder fragen oder daran erinnern, was du wirklich essen willst und aus welchen Gründen.
Also, stress dich nicht allzu sehr, sondern mach dich stattdessen schlau!
Viel Spaß beim Ausprobieren – lass mich gerne wissen, wie es klappt 🙂

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Danke, dass du vorbeigeschaut hast, bis zum nächsten Mal – ich freue mich auf dich🙂

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